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PID-Verbot: Ronald Pofalla steht zum Beschluss des CDU-Parteitages
Nach einer Meldung der Freien Welt hat sich mit dem Chef des
Bundeskanzleramtes, Ronald Pofalla (CDU), ein weiterer prominenter
und bislang unentschiedener Abgeordneter gegen eine Zulassung der
Präimplantationsdiagnostik (PID) ausgesprochen. Mehrere Bürger
hatten Pofalla über das Internetportal ww.AbgeordnetenCheck.de dazu
aufgefordert, im Bundestag für ein PID-Verbot zu stimmen.
Er schreibt auf www.abgeordnetencheck.de: "Abschließend möchte ich
festhalten, dass ich persönlich hinter dem Mitte November 2010
verabschiedeten Beschluss des CDU-Bundesparteitages in Karlsruhe,
der am Verbot der PID festhält, stehe."
http://www.abgeordneten-check.de/antworten/view/68/417.html
Der Deutsche Bundestag (Berlin: (hib/MPI))weist in seiner gestrigen
Pressemitteilung des Ausschuss für Gesundheit - 18.05.2011 nochmals
auf die öffentliche Expertenanhörung am 25. Mai hin. Um den
künftigen Umgang mit der Präimplantationsdiagnostik (PID) geht es
in einer öffentlichen Anhörung des Gesundheitsausschusses am
Mittwoch, 25. Mai. Von 14 Uhr an kommen die geladenen
Sachverständigen im Marie-Elisabeth-Lüders-Haus (Anhörungssaal
3.101) zu Wort. Eine Neuregelung zu dem umstrittenen Verfahren, bei
dem im Reagenzglas erzeugte Embryonen vor der Einpflanzung in die
Gebärmutter auf etwaige Krankheiten untersucht und eventuell
vernichtet werden, ist nach einer Entscheidung des
Bundesgerichtshofs notwendig geworden. Der Anhörung liegen drei
Gesetzentwürfe von fraktionsübergreifenden Abgeordnetengruppen
zugrunde, die von einem strikten Verbot bis zu einer
eingeschränkten Zulassung der Methode reichen.
In der ersten Lesung am 14. April 2011 im Bundestag hatte sich
keine Mehrheit für eine gesetzliche Regelung zum Umgang mit
Gentests an künstlich erzeugten Embryonen abgezeichnet. Von den 621
Abgeordneten hatten sich 178 noch nicht per Unterschrift einem der
drei Entwürfe angeschlossen.
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