Sie können uns mit einer Einzel-Spende unterstützen ...
Pressemitteilungen
CDL begrüßt Gesetzesentwurf für ein Verbot der PID im Gendiagnostikgesetz
Münster, 08.02.2011
Mechthild Löhr, Bundesvorsitzende der Christdemokraten für das
Leben (CDL), erklärt zum heute vorgestellten Gruppenantrag für ein
Verbot der Präimplantationsdiagnostik (PID) durch die Abgeordneten
Birgitt Bender, Pascal Kober, Dr. Günter Krings, Ulla Schmidt und
Johannes Singhammer:
Wir Christdemokraten für das Leben begrüßen den
fraktionsübergreifenden Gesetzentwurf für ein Verbot der PID. Mit
ihrem heute vorgestellten Entwurf, ein PID-Verbot im
Gendiagnostikgesetz zu verankern, haben die Abgeordneten genau den
richtigen Weg aufgezeigt, denn
* PID führt direkt zu verwaisten, "überzähligen" Embryonen, denn
PID setzt die Befruchtung von mehr Embryonen voraus, als später
geboren werden sollen.
* PID zielt immer auf eine Selektionsentscheidung. Alle
vermeintlich möglichen gesetzlichen Einschränkungen durch
Indikationen, Generalklauseln oder Verfahren (etwa
Ethikkommissionen) können dies nicht verhindern.
* PID setzt eine künstliche Befruchtung voraus, mit geringen
Erfolgsraten und hohen Risiken: Künstliche Befruchtung schließt ein
höheres Fehlbildungsrisiko und eine höhere Wahrscheinlichkeit von
Mehrlingsschwangerschaften ein: 37 Prozent der nach PID geborenen
Kinder sind einer Studie der ESHRE (Europäische Gesellschaft für
menschliche Fortpflanzung und Embryologie) zufolge Mehrlingskinder,
viele davon mit erhöhter Gefahr gesundheitlicher Komplikationen.
PID schafft also neues Leid.
* PID diskriminiert eindeutig Menschen mit Behinderungen, denn sie
führt dazu, daß Menschen mit bestimmten Anlagen nicht weiterleben
sollen, indem sie bereits als Embryonen selektiert und getötet
werden. Dies stellt eine Diskriminierung aller Menschen dar, die
mit solchen Behinderungen und Krankheiten leben. Eine Zulassung der
PID hätte zur Folge, daß zukünftig Krankheiten und Behinderungen in
lebenswerte und lebensunwerte Kategorien eingeteilt würden.
* PID verändert unsere Gesellschaft zum Schlechten: Sie verstärkt
Tendenzen, den Menschen zu optimieren und ihn ganz und gar zum
Objekt von Leistungs- und Nützlichkeitsanforderungen zu machen.
Nach Zulassung der PID werden Kranke und Menschen mit
Behinderungen, aber auch deren Eltern, immer stärker unter sozialen
und ökonomischen Rechtfertigungsdruck geraten. Bereits heute leiden
Eltern von Kindern mit Behinderungen unter zunehmender
Diskriminierung. Diese Entwicklung muß gestoppt und darf nicht
durch PID weiter verschärft werden.
Deshalb ist Gesetzgeber aufgefordert, das menschliche Leben auch in
der Petrischale uneingeschränkt zu schützen und PID ausnahmslos zu
verbieten.
Jetzt sind die alle Abgeordneten des Deutschen Bundestages
aufgerufen, diesen Gesetzentwurf mit ihrer Unterschrift zu
unterstützen und ihm im Gesetzgebungsverfahren ihre Stimme zu
geben: Ja zum Leben - PID ausnahmslos verbieten!
Aktuelle Nachrichten
-
05.01.2011 Hintergrundpapier zum Thema Präimplantationsdiagnostik
Ihre Unterstützung
Das Gute, das wir tun wollen, schaffen wir nur gemeinsam mit Ihnen. Bitte unterstützen Sie unsere Aktivitäten.
Wie können Sie helfen?
Immer aktuell informiert?
Abonnieren Sie ganz einfach unsere News über RSS - FEED



