Pressemitteilung

„Wer Scheine ausstellt, nimmt Abtreibung
bewusst in Kauf!“
CDL-Bayern stellt sich hinter die Entscheidung des Bistums Regensburg

Die Empörung über die Ausladung des donum-vitae-Mitgründers Prof. Hans Maier durch die Diözese Regensburg schlägt Wellen und zeigt, dass innerhalb und außerhalb der Kirche, die Frage der Rechtfertigung von Abtreibungen durch Ausstellen von entsprechenden Bescheinigungen immer
noch sehr kontrovers beurteilt wird. Schließlich geht es in jedem Einzelfall um Leben oder Tod. Die bleibend hohen Abtreibungszahlen in Bayern und Deutschland sollten auch die donum-vitae-Unterstützer alarmieren, die behaupten, der Schutz der ungeborenen Kinder sei durch die Scheinberatung
verbessert worden. Im Gegenteil: inzwischen wird etwa jede fünfte Schwangerschaft in Deutschland durch Abtreibung beendet, wie das Statistische Bundesamt meldet.
Dazu äußert sich der Vorsitzende der CDL Bayern, Manfred Libner und stellt sich klar hinter die donum-vitae-kritische Position der Bistumsleitung in Regensburg. „Abtreibung ist immer die Tötung eines ungeborenen Kindes. Donum vitae berät zwar schwangere Frauen in der Absicht, diese Beratung lebensbejahend durchzuführen. Jeder Beratungsschein berechtigt aber zur Tötung des Kindes. Diese böse Kehrseite blenden Maier und donum vitae beständig aus. Wer aber
Scheine ausstellt, nimmt Abtreibung bewusst in Kauf! Deshalb muß man Bischof Müller in Regensburg dankbar sein, daß er die Verdunkelung des Zeugnisses für das Leben in seinen Räumlichkeiten nicht hinnimmt. Nicht nur die Katholische Kirche, sondern auch viele Initiativen für Schwangere in Not und Lebensrechtsorganisationen stimmen darin überein, dass sie ein klares Nein zur Tötung jedes menschlichen Lebens sagen. Wer guten Willen mit tötenden Scheinen vereint, handelt scheinheilig. Deshalb haben sich viele, nicht nur kirchliche Beratungsstellen im Unterschied zu donum vitae für den Einsatz in der Konfliktberatung, aber gegen eine Scheinvergabe entschieden. Wer den betroffenen Frauen helfen will, muss ihre Nöte ernst nehmen und Lösungen anbieten. Die meisten Frauen, die sich mit dem Gedanken tragen abzutreiben,
behalten ihr Kind, wenn die Beraterin mit ihnen zusammen die Probleme löst, die zur Erwägung einer Abtreibung geführt haben. Das aber ist zeit- und personalintensiv und anspruchsvoll. So machen es seit vielen Jahren erfolgreich
u.a. die Stiftung Ja zu Leben mit ihrem Schwangerenfonds, Die Birke, ALfA und Kaleb sowie die neue Internetberatung „Pro Femina“, die positiv und mit neuen Lösungsansätzen Frauen berät, damit sich die Mütter über ihr Kind freuen.“
CDL-Bayern ist eine Initiative in der CSU.

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