| Politik
schaut schweigend massenhafter Tötung ungeborener Kinder zu
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| 15.03.10 Mindestens jede
6. Schwangerschaft endet mit einer Abtreibung
Politik
schaut weiterhin schweigend der massenhaften Tötung ungeborener
Kinder zu
„Im Jahre 2009 kamen in Deutschland
110.700 ungeborene Kinder gewaltsam ums Leben. Es handelt sich allein
um die statistisch gemeldeten Fälle, die Dunkelziffer liegt
wesentlich höher. So richtig und notwendig die Entrüstung in
Medien, Politik und Gesellschaft bei den nun bekannt gewordenen
Missbrauchsfällen ist, so entlarvend bleibt die gleichzeitig
herrschende Gleichgültigkeit gegenüber den Abtreibungen in
Deutschland,“ kommentiert Mechthild Löhr, Bundesvorsitzende
der Christdemokraten für das Leben (CDL) die gerade
veröffentlichten Abtreibungszahlen des Statistischen
Bundesamtes.
„Jede einzelne dieser Abtreibungen bedeutet das willentlich herbeigeführte Lebensende eines ungeborenen Menschen, zu 97% aufgrund der angegebenen „sozialen Notsituation“ der Mutter. Trotz entsprechendeM Auftrag des Bundesverfassungsgerichts scheint kaum ein nachhaltiges Interesse zu bestehen, den Ursachen für dieses inzwischen millionenfache Drama der Abtreibung auf den Grund zu gehen. Politik, Gesellschaft und Medien demonstrieren weiterhin ihr offensichtliches Desinteresse an einer kritischen Situationsanalyse, die im Interesse der zu schützenden Mütter und ihrer ungeborenen Kinder nötig ist. Daß das vom Statistischen Bundessamt
verkündete minimale Sinken der Abtreibungszahlen im Jahre 2009 um
rund 4000 Abtreibungen als "Aufklärungserfolg" reklamiert wird,
erscheint angesichts der Tatsache, daß Jahr für Jahr
hunderttausende Ungeborene getötet werden, mehr als befremdlich.
Die gemeldeten Zahlen sind zudem mit größter Vorsicht zu
betrachten. Bis Oktober war die Zahl der Geburten bereits um 4,6%
zurückgegangen und dürfte nun für 2009 einen
historischen Tiefstand von unter 650.000 erreichen. Wenn laut Meldung
die Zahl der Abtreibungen nun um 3,3% zurückgegangen sei, so ist
dies zusätzlich auch darauf zurückzuführen, daß es
zwar eine Meldepflicht, aber bisher keinerlei Meldepflichtkontrolle
gibt. Zudem wird inzwischen mit der sog. "Pille danach"
flächendeckend ein kostengünstigeres
Frühabtreibungsmittel intensiv beworben und verschrieben, das in
keiner Abtreibungsstatistik berücksichtigt wird, obwohl es
Abtreibungen in den ersten Tagen nach der Empfängnis
ermöglicht.
Keine Frau entscheidet sich leichtfertig zu dem
auch für ihr Leben überaus einschneidenden und physisch wie
psychisch belastenden Schritt einer Tötung ihres Kindes. Oft wird
sie dazu von ihrem sozialen Umfeld gedrängt und erhält keine
angemessene Unterstützung. Daß allerdings Staat, Politik und
Gesellschaft dies weiter schweigend und tatenlos akzeptieren und zur
Tagesordnung übergehen, daß heute mindestens jede sechste
Schwangerschaft durch Abtreibung ihr Ende findet, signalisiert den
derzeitigen und zukünftigen Generationen überdeutlich, wie
gering tatsächlich der Wert eines jeden einzelnen Menschenlebens
geschätzt und geschützt wird. Nicht Zufriedenheit über
das angebliche Sinken gemeldeter Abtreibungszahlen ist geboten, sondern
deutlich geäußertes Entsetzen über die nach wie vor
alarmierenden Abtreibungszahlen, die immer ein definitives "Nein" zum
Leben eines Kindes bedeuten.
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