Hüppe ist Behindertenbeauftragter der Bundesregierung  

17.12.09
 
Hubert Hüppe (CDU), stellv. CDL-Bundesvorsitzender, ist neuer Behindertenbeauftragter der Bundesregierung
 
Die Ernennung von Hubert Hüppe zum Behintertenbeauftragten durch das Bundeskabinett begrüßt Mechthild Löhr, die Bundesvorsitzende der Christdemokraten für das Leben (CDL):
 "Die Christdemokraten für das Leben (CDL) begrüßen sehr die Ernennung des anerkannten Bioethikexperten und langjährigen Bundestagsabgeordneten Hubert Hüppe zum neuen Behindertenbeauftragten der Bundesregierung. Hubert Hüppe, der seit vielen Jahren stellvertretender Bundesvorsitzender der CDL ist, war von 1991 bis 2009 Mitglied des Deutschen Bundestags. In dieser Zeit hat er sich vor allem einen Namen gemacht in Fragen des Lebensrechts und der Behindertenpolitik. Hüppe war seit 2002 schon in der CDU/CSU-Bundestagsfraktion Experte für Behindertenpolitik und verfügt auch von daher über ein fundiertes Wissen und Netzwerk in den wichtigen Fragen der Behindertenpolitik. Millionen von Menschen leben mit eine Behinderung und haben jederzeit das Recht, daß sie die aktive Unterstützung von Politik und Gesellschaft erfahren, um als gleichberechtigte Bürger leben und in jeder Hinsicht aktiv teilhaben zu können. Das nach wie vor der Gesetzgeber allerdings bei Diagnose einer eventuellen (schweren) Behinderung von Ungeborenen eine Zulässigkeit von Abtreibung bis zur Geburt akzeptiert, sollte auch weiterhin von allen Behindertenvertretern als inakzeptable Form der Diskriminierung angeklagt werden. Ob bereits geboren oder ungeboren, jeder Mensch hat ein unverfügbares Recht auf Leben, das nicht vom Grad der Gesundheit oder Behinderung abhängig gemacht werden darf. Hier gibt es noch weiteren großen Handlungsbedarf.
 
Wir gratulieren Hubert Hüppe zu seiner Ernennung und wünschen dem neuen Beauftragten im Interesse der Rechte von Behinderten viel Erfolg für seinen Einsatz und sein Amt und Gottes Segen. Es ist sehr erfreulich, daß die Bundesregierung auf diese Weise seinen langjährigen überzeugenden Einsatz für das Lebensrecht und die Behinderten positiv unterstreicht."