| Verjüngung
im Bundesvorstand
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| 17.01.05
Verjüngung im neuen CDL-Bundesvorstand Meschede - 17. Januar 2005 - Der neugewählte CDL-Bundesvorstand traf sich am 15. Januar 2005 zu seiner konstituierenden Sitzung in Mainz. Die Sorge um die wachsende Gleichgültigkeit in der Gesellschaft gegenüber Abtreibungen dominierte die Diskussion. Angesichts weiter steigender Abtreibungszahlen vor allem unter jungen Frauen - von 1996 bis 2003 hat sich die Zahl der vorgeburtlichen Kindstötungen bei Mädchen unter 18 Jahren von 4724 auf 7645 fast verdoppelt - wenden sich immer mehr junge Menschen gegen das schreiende Unrecht an ungeborenen Kindern. "Die systematische Verweigerung des Menschenrechts auf Leben für die ungeborenen Kinder rächt sich nachhaltig. Sowohl die demographische Talfahrt als auch der drohende Dominoeffekt im Bereich der anderen Lebensrechtsgebiete, wie der Bioethik und der Euthanasie zeigen die fatalen Konsequenzen durch die weitgehende Freigabe der Abtreibung vor dreißig Jahren," betonte die CDL-Bundesvorsitzende Mechthild Löhr anläßlich der konstituirenden Bundesvorstandssitzung in Mainz. Löhr versprach auch für 2005, daß sich die Christdemokraten für das Leben wieder deutlich in der Öffentlichkeit zu Wort melden werden, wenn es um die Verteidigung des Lebensrechts in allen seinen Phasen gehe. Sie freute sich über die Verjüngung des Bundesvorstandes auf durchschnittlich 45 Jahre. Mit Eva Demmerle, Pressesprecherin und Bürochefin des früheren langjährigen Europaabgeordeneten Dr. Otto von Habsburg, und Barbara Dyba-Roth, Apothekerin und Schwester des verstorbenen Fuldaer Bischofs Johannes Dyba, ziehen engagierte und kompetente Mitstreiter in den Bundesvorstand ein. Neu im Vorstand sind auch Stephan Ley, Inhaber einer Internet-Agentur, die Juristin, Hausfrau und Mutter, Dr. Friederike Hoffmann-Klein. Der Student Christian Günthner und Daniel Stricker, studentischer Mitarbeiter von Friedrich Merz werden die wiedergewählte CDL-Jugendbeauftragte Katharina Rothweiler in ihrer Arbeit unterstützen. Nicht nur die Verjüngung im Bundesvorstand ist ein Hoffnungszeichen sondern auch die Verdoppelung der Neumitglieder gegenüber 2003. Durch diese erfreulich wachsende Unterstützung wird die CDL auch im neuen Jahr in allen wesentlichen bioethischen Debatten, wie gewohnt, kritisch Stellung beziehen. Die anwesenden Vorstandsmitglieder unterzeichneten auch den Aufruf gegen Spätabtreibungen, den die katholische Bischofskonferenz gemeinsam mit christlichen Medien initiiert hat. Auch auf Landes- und Kreisebene will die CDL dafür werben. CDL ist eine Lebensrechtsinitiative innerhalb der CDU/CSU und Mitglied im Bundesverband Lebensrecht (BVL). |