| Löhr:
Bei Wahl um bioethisch grundsätzliche
Weichenstellung
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| 15.09.05 Löhr: Bei Wahl um bioethisch grundsätzliche Weichenstellung Münster, 15.09.2005 – „Bei dieser Wahl geht es nicht
nur um wirtschaftliche und soziale Fragen, sondern auch um
grundsätzliche bioethische Weichenstellungen. Die
CDL-Bundesvorsitzende Mechthild Löhr macht darauf aufmerksam:
„Diese Wahl gibt die Richtung vor für so kritische Kernthemen wie
Patientenverfügung und Sterbehilfe, Gendiagnostik,
Embryonenschutz- und Fortpflanzungsmedizingesetz, embryonale
Stammzellforschung und Spätabtreibung. Im nächsten Bundestag
werden Themen, die den Schutz des menschlichen Lebens betreffen, eine
wichtige Rolle spielen.“
„Alarmierend eindeutige Äußerungen von führenden SPD-Politikern, allen voran Bundeskanzler Schröder, lassen befürchten, daß eine rot-grüne Regierung das Lebensrecht des Menschen an seinem Anfang und am Ende weiter aushöhlen und relativieren wird“, so die Bundesvorsitzende. „Schröders Forderung nach Zulassung der embryonalen Stammzellforschung und der Gesetzentwurf von Bundesjustizministerin Zypries zur Patientenverfügung sind dafür unübersehbare Signale. Der Mensch wird einerseits zum Forschungsobjekt für realitätsferne Heilungsversprechen degradiert und andererseits wird die lebenserhaltende Versorgung bei manchen Patienten nicht mehr gewährleistet. Beide Haltungen verstoßen gegen die Menschenwürde.“ So appelliert Löhr an die Wähler: „Eine Politik, die in allen Bereichen das Lebensrecht des Menschen immer wieder auf den Prüfstand stellt, muß abgewählt werden.“ Die Christdemokraten für das Leben e.V. (CDL) ermuntern gerade die Bürger, denen der elementare Schutz des menschlichen Lebens in jeder Lebensphase wichtig ist, unbedingt von ihrem Wahlrecht Gebrauch zu machen, um diese Regierung abzuwählen. CDL ist eine Lebensrechtsinitiative innerhalb der CDU/CSU und Mitglied im Bundesverband Lebensrecht (BVL). |