| Homosexuelle
Partnerschaften dienen nicht dem Wohl des Kindes
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| 06.06.05 Warum homosexuelle Partnerschaften dem Wohl der Kinder nicht dienen Ergebnisse einer neuen Studie aus den USA OTTAWA, 6. Juni 2005 (ZENIT.org).- In Spanien und Kanada scheint eine Legalisierung der "Ehe" gleichgeschlechtlicher Partner nur mehr eine Frage von wenigen Wochen zu sein. Die Bischofskonferenzen dieser beiden Länder haben in den vergangenen Wochen zahlreiche Erklärungen veröffentlicht. Mit ihnen protestierten sie scharf gegen das Vorhaben, die ihrem Wesen nach heterosexuelle Ehe und gleichgeschlechtliche Vereinigungen auf ein und dieselbe Stufe zu stellen. Dieser Protest dürfe nicht so verstanden werden, als sollten Homosexuelle diskriminiert oder benachteiligt werden, erklärte die spanische Bischofskonferenz am 21. April in einer Stellungnahme. Als Individuen, so die Bischöfe, hätten Homosexuelle die gleichen Rechte und die gleiche Würde wie alle anderen Personen. Dies bedeute jedoch keineswegs, dass zwei Personen des gleichen Geschlechts ein Recht darauf hätten, eine Ehe zu schließen, warnten sie. Auch in Kanada wurde ebenso entschieden ein diesbezügliches Gesetzesvorhaben kritisiert. "Weil die Beziehung der Ehe, die von einem Mann und einer Frau geschlossen wird, der stärkste Bund für den Zusammenhalt der Familie ist und weil die Familie die lebenswichtigste Einheit in der Gesellschaft ist, gehen wir ein großes Risiko ein, wenn wir an der Definition von Ehe und Familie herumbasteln", hieß es in einer Erklärung, die am 16. März von der kanadischen Bischofskonferenz veröffentlicht wurde. Was nicht nur der Kirche besonders große Sorge bereitet, ist, dass die geplanten Gesetze in Spanien und Kanada gleichgeschlechtlichen Paaren außerdem erlauben würden, Kinder zu adoptieren. Bei einer Adoption, betonten die spanischen Bischöfe in einer Erklärung am 1. Oktober des vergangenen Jahres, gehe es um das Wohl der Kinder, nicht um "vermeintliche" Rechte von Personen, die den Wunsch besitzen, ein Kind zu adoptieren. Zwei Menschen des gleichen Geschlechts seien für eine Adoption nicht geeignet, erklärten die Bischöfe. Zwingendes empirisches Beweismaterial, das den Protest der Kirche zum Thema Adoption stützt, wurde zu Beginn des vergangenen Monats Mai in den USA von der "Nationalen Vereinigung für die Erforschung und Therapie der Homosexualität" ("National Association for Research and Therapy of Homsexuality", NARTH) veröffentlicht. Die Organisation wurde im Jahr 1992 gegründet, um psychologisches Wissen über Ursache, Therapie und mit Homosexualität verbundene Verhaltensmuster bereit zu stellen. NARTH veröffentlichte am 6.Mai den "Forschungsbericht über homosexuelle Elternschaft, Adoption und Pflegeelternschaft" ("Review of Research on Homosexual Parenting, Adoption, and Foster Parenting"). Diese Studie ist das Werk von George Rekers, Professor für Neuropsychiatrie und Verhaltenswissenschaften an der medizinischen Fakultät der Universität von South Carolina. Die Studie, der eine umfassende Dokumentation beigefügt ist, wurde für US-Gerichte erarbeitet. Sie soll in jenen Gerichtsverfahren verwendet werden, in denen die Frage verhandelt wird, ob es Homosexuellen erlaubt werden sollte, Kinder zu adoptieren oder nicht. Psychische Belastungen Allein schon die Natur eines Haushalts, der von "sich homosexuell verhaltenden Erwachsenen" gebildet werde, gefährde "die Pflegekinder sehr stark, da sie einem beträchtlichen Belastungspegel ausgesetzt sind, der weit über das gewöhnliche Maß an Belastungen bei heterosexuellen Pflegeeltern hinausgeht", heißt es dort unter anderem. Adoptivkinder gehörten, so Rekers, "zu den verwundbarsten Gliedern der Gesellschaft, da sie zu dem Zeitpunkt, an dem sie in ihr neues Zuhause kommen, bereits eine Reihe von schweren Situationen durchgemacht haben" – zum Beispiel eine Scheidung, Vernachlässigung oder Traumata (etwa den Tod der Eltern). Dazu komme noch der Stress, der damit verbunden sei, dass das Kind sich an das neue Elternhaus und die neue Umgebung anpassen muss. Anschließend führt Rekers eine Vielzahl von Untersuchungen an, aus denen hervorgeht, dass Adoptivkinder, selbst wenn sie in günstige Familienverhältnisse kommen, bereits von Anfang an prozentual wesentlich häufiger an psychischen Störungen leiden würden. Er führt ein weites Spektrum wissenschaftlicher Studien aus Ländern in der ganzen Welt an, die zeigen, dass bei homosexuellen Erwachsenen die Wahrscheinlichkeit, an psychischen Störungen wie Selbstmordneigung, Verhaltensstörungen oder Suchtverhalten zu leiden, signifikant höher ist. Bei einem Elternteil zu leben, der oder die an einer psychischen Störung leide oder Probleme mit Drogen oder Alkohol habe, würde nur noch weitere Belastungen und Probleme für Adoptivkinder auslösen, so Rekers. "Der logische Schluss aus diesen Untersuchungsergebnissen ist, dass heterosexuelle Erwachsene im Allgemeinen eine deutlich bessere Gesundheit, mehr Energie und eine größere emotionale Belastbarkeit besitzen, um sich Pflegekindern zu widmen", schreibt der Wissenschaftler. Instabilität Ein weiterer Faktor, der laut Studie dagegen spricht, Homosexuellen die Möglichkeit einzuräumen, Kinder zu adoptieren, ist die oft bewiesene Tatsache, dass gleichgeschlechtliche Partnerbeziehungen verglichen mit einer Ehe von Mann und Frau im Durchschnitt deutlich instabiler und kurzlebiger sind. Diese Instabilität werde bei Adoptivkindern dazu führen, dass sie, würden sie einem gleichgeschlechtlichen Paar zur Adoption oder Pflege anvertraut werden, wesentlich häufiger ihr Zuhause wechseln müssten. Adoptierte Kinder hätten bereits einen oder mehrere traumatische Wechsel hinter sich. Noch häufigere Wechsel würden zu noch größerem seelischen Schaden und psychosozialen Fehlanpassungen führen. Rekers bezieht sich dabei auf eine Longitudinal-Studie, die auf Bevölkerungsregistern in Norwegen und Schweden beruht und – was Schweden betrifft – auch gesetzlich registrierte gleichgeschlechtliche Partnerschaften berücksichtigt. Diese Studie habe ermittelt, dass die Wahrscheinlichkeit einer Trennung bei männlichen homosexuellen Paaren 1,5-mal höher ist als bei verheirateten heterosexuellen Ehepaaren. Die ermittelte Trennungsrate für gleichgeschlechtliche weibliche Paare sei sogar 2,67-mal höher gewesen als bei traditionellen Ehepaaren. Ach demographische Merkmale habe diese Studie, so Rekers weiter, mit der Höhe des Trennungsrisikos in Verbindung gebracht und diese Untersuchung in die Gesamtanalyse einbezogen. Demzufolge sei die Wahrscheinlichkeit einer Trennung bei homosexuellen Paaren 1,35-mal höher und bei lesbischen Paaren 3-mal höher als bei heterosexuellen Ehepaaren. Kinder brauchen eine Mutter und einen Vater Problemen ergeben sich laut Rekers auch aus dem Fehlen von Leitbildern, die in einem Zuhause mit Vater und Mutter normalerweise gegeben seien. Ein Haushalt mit einem oder mehrere Mitgliedern, die sich "homosexuell verhalten" würden, "beraubt die Pflegekinder positiver Hilfen, die für die Kindesanpassung unerlässlich sind". Es fehle die Mutter-Vater-Beziehung und das Mutter-Vater-Leitbild in seiner Bezogenheit auf die Kindererziehung. Ebenso fehle das Leitbild einer Ehegatten-Ehefrau-Beziehung, "die, was das Sozialverhalten und die psychische Gesundheit angeht, deutlich gesünder, wesentlich stabiler und weithin anerkannter ist als homosexuelle Lebensstile", schreibt der Professor. Forscher, die sich offen als homosexuell bekennen, machten, so Rekers, häufig geltend, dass die sexuelle Orientierung eines Erwachsenen keinen Einfluss darauf habe, ob die Aufgabe der Elternschaft erfüllt werden kann oder nicht. Professor Rekers teilt diese Ansicht so nicht. Außerdem bräuchten Adoptivkinder nicht nur Eltern, die elementare elterliche Funktionen erfüllen könnten. Sie benötigten seiner Ansicht nach auch Eltern, die eine Familienstruktur gewährleisten könnten, in der eine für die Entwicklung des Kindes günstige Atmosphäre herrscht. In der Tat beschränke der Staat daher bereits jetzt die Möglichkeit einer Adoption und schließe zum Beispiel neu verheiratete oder ältere Ehepaare und vor kurzem erst eingetroffene Einwanderer in der Regel aus. Kinder, die zu einer Adoption freigegeben werden, hätten normalerweise schon das positive Leitbild verheirateter Eltern verloren. Wenn man sie in einen Haushalt gebe, der von zwei Personen des gleichen Geschlechts geführt wird, so werde dieser Mangel dadurch nicht behoben. Sie blieben des Leitbilds weiterhin beraubt, betont Rekers. In der Kindererziehung böten Ehen besondere Vorteile: Kinder würden sehen und erleben, wie Mann und Frau bei ihrer gemeinsamen Betreuung ihre ganz eigenen, angeborenen und von einander unterschiedlichen Fähigkeiten und Eigenschaften einbringen. Durch das Miterleben, wie beide Elternteile in der Kindererziehung miteinander zusammenwirken, bekämen die Kinder zusätzlich einen sehr wichtigen Unterricht für ihr späteres Leben. Nach Rekers stellt die Ehe dem Kind vier Leitbilder vor Augen, die für seinen Reifungsprozess von entscheidender Bedeutung seien: -- Ein heterosoziales
Leitbild einer stabilen männlich-weiblichen ehelichen Beziehung.
-- Ein heterosoziales Leitbild von Mutter und Vater, die ihre Erziehungsarbeit miteinander koordinieren. -- Ein Elternschaftsleitbild der Vater-Kind-Beziehung. -- Ein Elternschaftsleitbild der Mutter-Kind-Beziehung. Die Studie stellt des Weiteren fest, dass die Anpassung der Adoptivkinder am besten gelingen würde, wenn sie mit Mann und Frau, die miteinander verheiratet sind, zusammen lebten. Nach Rekers ist es "eindeutig im besten Interesse der Pflegekinder, wenn sie in ausschließlich heterosexuelle verheiratete Pflegefamilien kommen, weil diese natürliche Familienstruktur in sich durch nichts ersetzbare und notwendige Vorteile bietet und eine bessere Anpassung des Kindes gewährleistet, als es in der Regel in Haushalten mit einem sich homosexuell verhaltenden Erwachsenen der Fall ist". Ob solche Argumente die Gesetzgeber in Kanada und Spanien überzeugen können, bleibt abzuwarten. ZGP05060603 |